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Mountain Equipment Hooded Xero Jacket – Daunenjacke mit Kapuze für kalte Touren im Test

Auf Tour wird es kalt werden? Leicht soll die Daunenjacke auch noch bleiben? Empfindlich darf die Jacke auch nicht sein? Wir haben vielleicht genau die richtige Jacke für Trekkingtouren gefunden, die nicht nur auf Touren in Skandinavien eine gute Figur macht, sondern auch auf Bergtouren gute Dienste verrichtet. Getestet auf Wintertouren konnte das Mountain Equipment Hooded Xero Jacket sich von ihrer besten Seite zeigen. Ausführlich vorgestellt wurde die leichte Daunenjacke aus England auf HikingGear, der Seite für die Trekkingthemen im OutdoorBlogNews-Netzwerk.

Daunen und Gewicht

Auch wenn der Vorabbericht auf HikingGear bereits sehr ausführlich gewesen ist, ein Blick auf die Daunenqualität und Menge ist auch beim Testbericht interessant. Wir haben die Mountain Equipment Daunenjacke inkl. Packbeutel selbst nachgewogen und kommen in der Größe „L“ auf ein Gewicht von 476 g. Das Gewicht des beiliegenden Packsack beträgt 18 g, die Jacke  allein somit 458 g. Für die Füllung verwendet Mountain Equipment 230 g ungarische Gänsedaune verteilt in in durchgesteppten Kammern.  Das Daunenverhältnis beträgt 93/7 in einer Fill Power (Bauschkraft) von mindestens 750 cuin.

Handling

Die Jacke besitzt typisch für eine Daunenjacke ein kleines Packmaß das in jedem Rucksack Platz finden wird. Verstaut wird sie zwar „nur“ im Packsack und nicht in einer der Taschen, den Packsack kann man aber auch gut in einer Taschen der Jacke verstauen.

Beim Ärmelbund hat Mountain Equipment dem Hooded Xero Jacket ein elastisches Bändchen spendiert. In der Praxis könnte man Klettverschluss vermissen, denn wenn man Handschuhe trägt und diese auf Tour an- bzw. auszieht ist es etwas umständlicher mit dem elastischen Bund. Beim Klettverschluss kann man den Jackenärmel etwas einfacher über die Handschuhe bekommen, jedoch haben nur die wenigsten Jacken in der Kategorie bzw. für den Einsatzbereich einen Klettverschluss. Werden die Jacken wärmer bzw. geht der Einsatzbereich noch mehr in Richtung Expedition steigt auch die Anzahl der Jacken die Klettverschluss am Ärmelbund haben. Nach unserer Einschätzung kann man es eigentlich recht leicht bewerten, trägt man die Jacke überwiegend als Mittelschicht unter einer Hardshell, so wird man Klettverschluss nicht vermissen, trägt man hingegen die Jack vorzugsweise im Soloeinsatz und muss für Fotoaufnahmen die dicken Handschuhe mehrfach an- bzw. ausziehen, wird man den Klettverschluss irgendwann vermissen.

Die Kapuze ist gut und zweckmässig. Bei einer Isolationsjacke muss erst recht die Kapuze so einstellbar sein, dass sie eng anliegt und keinen Spalt für die kalte Luft bietet. Das Mountain Equipment Hooded Xero Jacket lässt sich über verschiedene Möglichkeiten anpassen. Auf der Rückseite befindet sich ein Klettverschluss den man auch gut mit Handschuhen greifen kann. Ein Endstück aus festen Kunststoff am Band lässt sich auch mit dicken Fäustlingen gut greifen und so auch auf Wintertouren gut verstellen. Das Volumen wird so je nach Bedarf verringert. Die Öffnung auf der Vorderseite lässt sich durch zwei Kordeln einstellen. Mittels außenliegenden Tanka wird die elastische Kordel justiert. Sehr gut ist hierbei der hohe Kragen der Winterjacke, wo man in Kombination mit der zugezogenen Öffnung einen wirklichen Schutz vor der Kälte hat, denn das He30.rs-Außenmaterial ist sowohl winddicht, als auch wasserabweisend.

Bei den Taschen bietet die englische Marke die klassische Anzahl an.  Die beiden Fronttaschen sind auf Tour mit einem Rucksack gut zu erreichen und bieten zugleich reichlich Platz für Ausrüstungsgegenstände die man vor der kalten Witterung schützen mag. Wenn man Akkupacks für die Digitalkamera oder für das GPS-Gerät vor der Kälte schützen mag, für den gibt es eine „Napoleontasche“ auf der Innenseite. Der Inhalt dieser Tasche ist so noch näher am Körper und unter der Jacke.

Fazit

Wer für unter 300 € eine gute Daunenjacke für die nächste Wintertour sucht, der sollte das Hooded Xero Jacket auf die Liste der persönlichen Kandidaten setzen.

Es gibt zwar ultraleichte Daunenjacken mit einem deutlich geringeren Gewicht, jedoch meist für einen anderen Temperaturbereich bzw. Einsatzzweck und zum Teil auch ohne Kapuze. Manch ein Modell verrichtet so z.B. bei uns im Ganzjahreseinsatz gute Dienste, im klassischen Winter wären uns diese Jacken als Außenschicht jedoch zu dünn, anders jedoch die Jacke von Mountain Equipment. Unterm Strich würde man das Hooded Xero im oberen Bereich der leichten Jacken einordnen. Sie bewährte sich mit ihrer 230 g Daunenfüllung auf unseren Wintertouren beim Schneeschuhgehen bzw. sorgte als wärmende Isolation während der Pausen für wohltuende Wärme.  Insgesamt eine Jacke die auf Tour an kalten Wintertagen nicht auf der Packliste fehlen sollte.

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Patagonia Down Sweater Full-Zip Hoody – Leichte Daunenjacke getestet auf Tour

Zum Zwiebelprinzip gehört auch eine gute Isolationsschicht. Wer in kühlen Regionen mit einem Rucksack auf Tour ist, der greift gern aufgrund des leichten Gewichts zu einer Daunenjacke. Klein im Packmaß mit einem bislang unereichten Wärme-/Gewichtsverhältnis kann einer guten Jacke mit Daune keine andere Winterjacke mithalten.

Wir haben auf unseren Wintertouren eine Daunenjacke der Marke Patagonia dabei gehabt und mit dem Patagonia Down Sweater Full-Zip Hoody ein Modell gewählt, welches in vielen Shops in jeder Wintersaison angeboten wird. Die Jacke gibt es über unser Modell hinaus noch als Sweater und als normale Jacke ohne Kapuze.

Eine Daunenjacke wie das Full-Zip Hoody kann man sowohl als Mittelschicht, wie auch als warme Außenschicht nutzen. Für den Einsatz als Außenjacke besitzt die Winterjacke eine dauerhaft wasserresistente DWR-Imprägnierung (Deluge® DWR). Im Praxiseinsatz zeigte sich so das Außenmaterial daher von seiner besten Seite, wo die Regentropfen bzw. Schneeflocken abperlten. Für einen richtigen Regenschauer ist die Daunejacke jedoch auch trotz der Imprägnierung die falsche Wahl und man sollte selbstverständlich zur Hardshell greifen.

Der Schnitt der Jacke ist ganz klar technisch. Vorne ist sie etwas kürzer, die Rückseite minimal länger. Im Alltag wird man wohl desöfteren das Problem haben, dass die Schicht darunter vielleicht länger ist als die Jacke selber.  Auf Tour achtet man jedoch weniger auf Schönheit, sondern eher auf das Handling in Form von Einstellbarkeit, Gewicht und Qualität. Die Kapuze der Jacke lässt sich über einen Gummizug und Tanka am Hinterkopf einstellen. Der Kordelzug am Saum lässt sich auf beiden Seiten einhändig einstellen. Auch mit Handschuhen lassen sich die RVs noch gut bedienen, die Zipper sind hierfür entweder verlängert (Taschen) oder haben einen griffigen Zipper auf Gummi.

Mit einem Gewicht von 400 g in der Damenvariante und einem kleinen, fast vernachlässigbaren Packmaß ist die Daunenjacke ein Modell was in jeden Tourenrucksack passt und ein gutes Backup auf Bergtouren bietet. Hierfür hat Patagonia die Outdoorjacke mit europäischer Gänsedaune mit 800 cuin Bauschkraft ausgestattet. Hohe Wärmeleistung ist garantiert.

Fazit

Auf unseren Touren bot sich die Jacke als eine gute Wahl. Sie ist klein verstaut im Rucksack, an kalten und trocknen Tagen ist die Jacke jedoch eine sehr warme Winterjacke in der sich so manche Etappe verbringen lässt. Für uns ist die Jacke eine gute Wahl für alle die auf Berg- und Trekkingtouren eine wame Jacke suchen.

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